ESV Aktuell

Bittere Niederlagen für den ESV in 2020

Opladen konnte sich in den ersten beiden Pflichtspielen des neuen Jahres nicht gegen seine Kontrahenten durchsetzen, GSV Langenfeld und Berg. Neukirchen gewannen jeweils knapp mit 2:3 und 3:4.

 

Besonders bitter war die Niederlage gegen die Gastgeber aus Neukirchen, welche schon in der ersten Halbzeit aufgrund einer roten Karte in Unterzahl spielten. Dennoch blieb man hinten zu ungeordnet und in der Offensive zu schwach, um Punkte mitzunehmen.

 

Nach der Karnevalspause tritt man zuhause gegen den VfB Langenfeld II an. Der Tabellennachbar wird für den ESV ein ebenso schweres Spiel darstellen, dennoch wird natürlich versucht, die Punkte zuhause zu behalten. Daheim war die #Eisenbahner11 im Verlauf der Saison generell stärker als in der Fremde.

 

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ESV gewinnt bei Generalprobe

Vor dem ersten Meisterschaftsspiel in 2020 gab es noch einen weiteren Test, diesmal trat man beim Vfl Witzhelden II an.

Auch hier präsentierte man sich noch nicht ganz sattelfest, jedoch schon verbessert im Vergleich zur Vorwoche und besiegte den Kontrahenten zum Schluss deutlich mit 7:3 aus Sicht der #Eisenbahner11.

 

Das erste Pflichtspiel des neuen Jahres findet auf der heimischen Asche gegen GSV Langenfeld II statt. Letzterer gilt aufgrund der Tabellenplatzierung als klarer Favorit in die Partie, der ESV versucht jedoch natürlich alles, um den Langenfeldern Punkte zu entlocken.

 

Anpfiff ist um 11:15 Uhr.

Sieg trotz Startschwierigkeiten

Nachdem der ESV Opladen in der Vorwoche in die Saisonvorbereitung gestartet ist, ging es für die #Eisenbahner11 am Sonntag, den 19.01. zum ersten Test in 2020.

 

Der Gastgeber und C-Ligist aus Gräfrath sollte eine erste Bewährungsprobe werden.

Gleich zu Beginn versuchten diese auch hochstehend und mit gutem Pressing die Schwarz-Weißen in Bedrängnis zu bringen - mit Erfolg.

Der ESV schaffte es nicht, sein Spiel aufzuziehen und wurde immer wieder in der eigenen Hälfte zu Fehlern gezwungen. So war es nicht verwunderlich, dass Gräfrath zur Halbzeit mit 1:0 führte.

 

Mit dem Seitenwechsel kamen auf Seiten des ESV auch fünf neue Akteure ins Spiel und mit ihnen einiges an Spielwitz und Selbstvertrauen. Dadurch konnte man schon kurz nach Wiederanpfiff den Ausgleich und wenig später auch den Führungstreffer bejubeln. Beide Male zeichneten sich Marvin Schönenberg als Vorlagengeber und Wissam Arabi als Torschütze aus, die zwei sehenswerte Angriffe in zählbares ummünzten.

 

Der ESV behielt in der Folge die Oberhand und setzte gegen Ende der Partie mit 3:1 aus Sicht des ESV den Schlusspunkt zum ersten Sieg im neuen Jahr!

 

In der kommenden Woche folgt ein weiterer Test, bevor es am darauffolgenden Wochenende zum ersten Ligaspiel im neuen Jahr kommt. Weitere Infos dazu erhaltet ihr wie immer zeitnah auf unserer Facebook Seite!

Auf ins neue Jahr!

Das Jahr 2019 war ein sehr ereignisreiches aus Sicht des ESV Opladen.

 

Die #Eisenbahner11 durfte einen verdienten Aufstieg, gekrönt von der Meisterschaft feiern, viele Höhen und Tiefen durchleben, schöne Feiern auf dem Vereinsgelände durchführen und vieles mehr!

 

Daher gilt an dieser Stelle auch ein Dank an alle Beteiligten, Vereinsvorstand, die Mitglieder, Fans und den Teams.

 

Trotz der Verletzungsmisere in der Hinrunde hoffen und blicken wir mit viel Mut auf die Rückserie.

Das Team um Wissam Arabi bleibt vorerst bis auf eine Veränderung bestehen: Justin Dettinger verlässt den Verein in Absprache und wechselt zum Dabringhauser TV. Wir wünschen viel Erfolg auf dem neuen sportlichen Weg.

 

Wir hoffen, dass unsere Fans uns auch im neuen Jahr weiter verfolgen und pushen, um in 2020 wieder zu alter Stärke zurückzufinden!

 

Niederlagenserie setzt sich fort

Die letzten Monate waren für den ESV Opladen kräftezehrend und oft nicht von Erfolg gekrönt.

Bedingt ist das ganze vor Allem durch die hohe Ausfallrate einiger Stammspieler, Langzeitverletzte und durch den Job verhinderte Spieler sorgen bei der #Eisenbahner11 immer wieder für ungewollt viel Rotation.

Trainer Arabi musste zeitweise sehr kreativ werden, um eine Startelf auf den Platz zu zaubern, zudem hatte man selten mal mehr als einen Auswechselspieler auf der Bank, der frischen Wind in die Partie bringen konnte.

 

So ist es nicht verwunderlich, dass man auch im November sieglos blieb, trotz guter Leistungen im ein oder anderen Spiel, blieb der Elf aus Opladen ein Punktgewinn verwehrt.

 

Vor dem Jahreswechsel wird es noch 3 Ligaspiele geben, ehe man in eine kurze Pause gehen darf. Der Verein hofft, dass sich das Lazarett bald lichtet und der Kader an Spiel- und Trainingstagen wieder wächst, denn das ist auf lange Sicht ein wichtiger Schlüssel um wieder in die Spur zu finden.

Liga Rückblick Oktober

Anfang Oktober stand das Spiel auswärts gegen die TG Burg an. Man zeigte über weite Strecken eine gute Leistung und ging sogar mit einer 1:0 Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel drückten die Hausherren und konnten schließlich ausgleichen und das Spiel drehen. Der ESV kam noch einmal ran, konnte die knappe 3:2 Niederlage aber letztendlich doch nicht mehr verhindern.

 

Im nächsten Spiel beim GSV Langenfeld 2 plagten den ESV schon vor der Partie Verletzungssorgen und aufgrund anderer Umstände verletzte Spieler, die Lage verschlechterte sich während des Spiels sogar noch durch Chris Robbe, welcher nach einem Foul früh ausgewechselt werden musste.

 

An diesem Tag lief nichts zusammen, auch wenn man in Hälfte eins noch sehr bemüht war, verlor man deutlich mit 0:7.

 

Mehr als hitzig und umstritten war das erste Heimspiel seit einem Monat gegen DV Solingen 3.

Geprägt von vielen Fouls, mehr als strittigen Entscheidungen und körperlichen Anfeindungen während des Spiels und in der Halbzeitpause, war es Alles in Allem ein schwerer Nachmittag.

 

Schlussendlich setzte sich jedoch die spielerisch bessere Mannschaft, die #Eisenbahner11 mit 5:3 durch und holte endlich wieder Punkte.

 

Alle Spielberichte finden Sie wie immer ausführlich auf unserer Facebookseite.

Auf den Boden der Tatsachen

In der Liga auf Platz 12 abgerutscht und mittlerweile seit 3 Pflichtspielen sieglos: Die Sorgenfalten werden bei der #Eisenbahner11 zunehmend größer.

 

Auf die krachende 0:5 Niederlage beim SC Reusrath II folgten ein 2:4 gegen Inter Monheim und ein 3:5 gegen den bis dato auch strauchelnden Ligakonkurrenten BSC Union Solingen.

 

In all diesen Spielen standen die Eisenbahner gefühlt jeweils nur eine Halbzeit lang auf dem Platz und bringen sich damit in eine immer schlechter werdende Ausgangsposition für die kommenden Aufgaben.

 

Und die werden nicht leichter, der Gegner am kommenden Donnerstag, den 03.10. ist kein Geringerer als TG Burg. In 10 Aufeinandertreffen konnte dieser sich 8 Mal durchsetzen, nur 2 Mal hatte der ESV die Oberhand behalten können.

Das Spiel findet spät statt, Anpfiff ist um 17:15 auf der Anlage von TG Burg.

Besonderes Schmankerl für echte Eisenbahner

 Das Legendenspiel des ESV Opladen war nach Aussagen aller Beteiligten ein Erfolg!

 

Das Aufeinandertreffen ehemaliger Akteure und der aktuellen Generation zog einige Zuschauer an, auch medial bekam man viel Zuspruch aus dem Kreis und Umgebung.

 

Der Spaß sollte im Vordergrund stehen, aber für die #Eisenbahner11 galt es natürlich auch, gute Torchancen herauszuspielen, Kombinationen, sowie Pass- und Laufwege aus dem Training in das Spiel zu übertragen. Das klappte vor Allem in Halbzeit Zwei besser, war natürlich aber auch der teils fehlenden Fitness des Gegners geschuldet, welcher sich nichtsdestotrotz sehr gut verkauft hat. Dafür ein großes Lob!

 

Ein großes DANKESCHÖN an dieser Stelle nochmal an alle Beteiligten und Spieler für diesen nostalgischen Fussballabend!

 

Inteviewreihe

"Der ESV, ein Verein für euch"

Diesmal mit unserem Torhüter Nizar Khefifi

Nach langer Zeit präsentieren wir euch wieder unsere Interviewreihe und nutzen die Spielfreie Woche für Interessante Einblicke zu einem unserer Spieler.

Aus der Reihe "Der ESV, ein Verein für euch" präsentieren wir euch ein Interview unseres Torhüters Nizar Khefifi.
Ein Spieler der zwar noch nicht so lange beim ESV spielt, aber die Torhütereigenschaften wie Ehrgeiz, klare Ansagen und hohe Motivation vereint.

 

Redaktion: Als Torwart bist du quasi Einzelkämpfer auf deiner Position, was macht für dich den Reiz im Tor zu stehen aus?

 

Nizar: Wie glaube ich fast jeder Fußballer begann ich im Feld, ins Tor kam ich glaube ich in der E-Jugend als sich unser Torwart verletzt hat. Ich hab mich von Beginn an sehr gut in dieser neuen individuellen Rolle gefühlt, heute übrigens immer noch. Der Reiz liegt darin, dass man sich auf dieser Position überhaupt keine Fehler erlauben darf, man muss immer Wach sein und antizipieren, denn selbst in einem Testspiel ist mein Anspruch zu null zu spielen. Und natürlich auch aus einer Ausnahme-Position der Mannschaft helfen zu können und spiele positiv zu entscheiden.

 

Redaktion: Viele Torhüter haben große Vorbilder, wie z.B. einen Typ Oli Kahn der immer laut war oder einen mitspielenden Manuel Neuer.
Hast du ebenfalls ein Vorbild und wenn ja warum gerade dieses?

 

Nizar: Nicht nur eins. Es gibt und gab im Fußball sehr sehr ausgewöhnliche Torhüter, für mich persönlich steht aber für immer einer an der Spitze: Iker Casillas. Ein Torhüter der außergewöhnliche Reflexe hat und eine unbeschreibliche Ruhe ausstrahlt, bei dem ich auch hoffe aufgrund der aktuellen Ereignisse ihn bald wieder auf dem Fußballfeld sehen zu dürfen. Hinter San Iker würde ich aufjedenfall Oliver Kahn setzen, sein Wille und die Leidenschaft alles für den Sieg zu tun sind Eigenschaften die ich mir selber auch teilweise angeeignet habe. Im modernen Fußball mit mitspielenden Torhütern ist momentan kein Torhüter kompletter als Marc-André Ter Stegen, dessen Ballkontrolle für mich als gerne mitspielenden Torwart ein Vorbild ist.

 

Redaktion: Du gehörst eher zu den Paradiesvögel im Team, was nicht nur an deiner Lockenpracht liegt, sondern auch an deinem speziellen Namen.
Wie lautet der Name und erklär uns wie dieser zustande kam. Erzähl uns etwas über dich und deine Tunesische Herkunft.

 

Nizar: Mein Name ist nicht speziell, er ist selten. Was auch seiner Bedeutung entspricht, also zumindest die von Nizar. Mein kompletter Familienname würde leider den Umfang dieses Interviews sprengen dementsprechend kann ich damit leider nicht dienen. Über mich gibt es nicht viel zu erzählen, meine Mutter ist Deutsche und mein Vater ist Tunesier. Der größte Teil meiner Familie lebt in Tunesien und so ist es immer schön dort zu sein und sich zu erholen und reichlich von Omas Couscous zu essen. Ich bin sehr froh, dass ich mit zwei Kulturen, unterschiedlichen Religionen, mehreren Sprachen und viel Herzlichkeit aufgewachsen bin.

 

Redaktion: Du warst quasi schon immer Torhüter, dennoch hast du dich in deinem ersten Jahr beim ESV als Spieler versucht. Wieso die Rückkehr ins Tor? Und wie kam es zu deinem Wechsel zum ESV Opladen?

 

Nizar: Ganz einfach, ich wollte der Mannschaft und dem Verein bestmöglich zum Erfolg verhelfen. Da waren meine Qualitäten als Torhüter mehr gefragt als die im Feld, man merkt ja auch selber wo man sich am wohlsten fühlt; bei mir ist das definitiv im Tor. Nach jetzt beinahe 16 Jahren Fußball ist der ESV erst mein 3. Club, ein Hauptgrund für den Wechsel waren die guten Gespräche mit Wissam Arabi, den ich sowohl als Trainer und auch privat schätze. Da wir auch eine ähnliche Spiel-Philosophie haben kam ich zum Verein und lernte das familiäre Umfeld schnell zu schätzen

Redaktion: Trainer Wissam Arabi beschreibt dich als ehrgeizigen Spieler, mit Spielverständnis und Spielintelligenz. Wo siehst du deine Stärken und in welchen bereichen kannst du dich noch verbessern?

 

Nizar: Mit Sicherheit schon in den oben genannten Attributen liegen meine Stärken, vielleicht noch das ich eine gewisse Ruhe ausstrahle. Sofern ich fit bin, bin ich zumindest in meinem Kopf unschlagbar. Im Tor liegen meine Stärken im Eins-gegen-Eins und meine Reflexe sind nicht die schlechtesten. Ich könnte von Zeit zu Zeit definitiv noch ruhiger sein und mich nicht immer von meinem tunesischen Temperament leiten lassen. Außerdem möchte mein Positionsspiel auf dem ganzen Fußballfeld verbessern, dies geht aber nur über Spielpraxis.

 

Redaktion: Obwohl du nicht in Leverkusen wohnst bist du dem ESV treu geblieben, was hat deine Entscheidung beeinflusst und wie siehst du die Mannschaft?

 

Nizar: Wie schon oben angesprochen meine Beziehung zum Trainer, der immer ein offenes Ohr für uns hat, war ein Grund. Grade wenn man studiert, arbeitet und noch ein privat Leben hat ist es von Vorteil, wenn man in einen Verein spielt der Verständnis für einen hat. Trotz dem ein oder anderen Interesse anderer Vereine habe ich glaube ich die beste Wahl getroffen und freue mich auf die nächste Saison. Die Mannschaft ist ein bunter Haufen. Manchmal gibt es Diskussionen und Streit, was ja auch normal ist, jedoch habe ich das Gefühl das der Respekt voreinander immer vorhanden ist. Die Chemie im Team ist gut und ich fühle mich sehr wohl, sonst würde ich nicht bleiben.

 

Redaktion: Ihr steht mit dem Team auf Platz 1 und habt den Aufstieg in der eigenen Hand. Wie siehst du die Saison aus deiner Sicht und aus Sicht des Teams?

 

Nizar: Ich musste leider aufgrund einer Operation große Teile der Saison vom Spielfeldrand betrachten, dennoch habe ich versucht meinen Teil dazu beizutragen am Ende steht der kollektive Erfolg. Persönlich kann ich natürlich nicht zufrieden sein, da ich meine Position als Nummer Eins verloren habe und somit nur einige Spiele absolvieren konnte. Die Mannschafft hätte aufgrund ihrer individuellen Qualität schon viel früher für eine Entscheidung in der Tabelle sorgen können. Aber wir haben alles in eigener Hand und sind willig diese letzten Schritte zu machen um am Ende auf dem 1. Tabellenplatz zu stehen.

 

Redaktion: Schauen wir gemeinsam in die kommende Saison, was für Ziele hast du persönlich und welche möchtest du mit dem ESV erreichen?

 

Nizar: Für mich ist das aller wichtigste Gesund und verletzungsfrei zu bleiben, am besten für die ganze Saison. Andere Ziele rücken da eher in den Hintergrund natürlich möchte ich viel Spielpraxis sammeln und so viele Spiele wie möglich zu null spielen. Als Aufsteiger kann es erstmal nur unser Ziel sein uns in der B-Liga zu halten, wozu wir aber definitiv in der Lage sind wenn wir unsere Stärken ausspielen. Wir sind in den letzten beiden Jahren immer relativ früh im Pokal ausgeschieden und ich wünsche mir, dass wir es mal über mehrere Pokalrunden hinaus schaffen. Einfach den Fußball spielen den wir spielen können um den Verein und den Vorstand gut zu repräsentieren und auch etwas zurück zu geben.

 

Redaktion: Wir danken dir für deine offenen Worte und für den Einblick in die Welt eines Torhüters. WIr freuen uns dass du Teil unseres bunten Haufens bist und dein Ehrgeiz in jedem Spiel zeigt auch deine liebe zu diesem Sport. Wir freuen uns auf dich in der neuen Saison und wünschen dir viel Spaß und Erfolg im Team und ebenso persönlichen Erfolg. Aber vorallem viel Gesundheit und das du deine Familie in Tunesien weiterhin Stolz machst.